Das eine Teil mehr

Vor ungefähr einer Stunde war ich einkaufen. Ich brauchte 1.Toilettenpapier und ausserdem hatte ich vor, mir 2. noch zwei/drei Smooties zu kaufen.
Irgendwie nerft es mich das bestimmt 80 % meiner Küchenutensilien aus Plastik bestehen. Da hab ich mal alles Plastik aus der Küche geholt und viel blieb nicht mehr übrig. Bei den Vorratbehältern würde ich z. B. gerne welche aus Glas haben. Doch bevor ich mir jetzt teuer welche kaufe, dachte ich mir, die Gläser meiner geliebten Smooties tuns vielleicht auch erstmal. So kann ich sie auch kaufen, ohne “Extra-Müll” zu haben. Das war für mich immer ein Grund, das gegen den Kauf von ihnen spricht.
Nun, und da ich nur noch wenig Kakaopulver (ungesüßt) im Haus hatte, kam das 3. auch auf meine gedachte Einkaufsliste.
Nachdem ich nun im Supermarkt meine 3 Sachen gefunden hatte, kam ich wie immer ins Grübeln: “Hab ich was vergessen? Brauch ich noch etwas anderes zu Hause?…”. Letztendlich landete noch eine Packung Fischstäbchen in meinem Einkaufskorb.
Das passiert mir jedes Mal beim Einkaufen. Je nachdem wie viele Sachen auf meiner imaginären Einkaufsliste stehen, kauf ich noch 1-3 Sachen mehr ein. Das sind dann die “unvernünftigen” Sachen, die man aus Genuss kauft, oder weil man wegen Werbung oder anderer Tricks der Supermarktbesitzer dazu verleitet wurde.
Ich finde es nicht schlimm, solange ich mir dessen bewusst bin. Manchmal ist es ja auch sinnvoll. Wenn man beispielsweise Obst oder Gemüse groß in Szene setzt, weil es nun mal gerade die Saison dafür ist, kaufen die Kunden mehr regionale und saisonale Sachen ein.
Meine Fischstäbchen sind zu Hause dann fürsorglich in das Gefrierfach gelegt worden und ich freue mich jetzt schon, sie morgen zu essen. Also bleibe ich dabei:
Das eine Teil mehr darf sein.

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